Wie handeln wir alle grüner?

Wie handeln wir alle grüner?

Oft sehen wir online Bilder und Videos zur internationalen Umweltzerstörung. Aber was genau können wir denn konkret tun – als Einelne*r aber auch als Nation? Dieser Frage versucht das Sachbuch, von dem ich euch heute berichten möchte, auf den Grund zu gehen. Heute dreht sich alles um „Der grüne Hedonist“ von Alexander von Schönburg.

Klappentext

„Bedeutet ein umweltfreundlicher Lebensstil wirklich vor allem Verzicht und freudlose Anstrengung? Alexander von Schönburg ist überzeugt: Es muss möglich sein, angenehm und doch halbwegs klimaneutral und ressourcenschonend zu leben –
wenn wir den inneren Öko-Schweinehund besiegen und uns beim Reisen, Essen und Shoppen auf das Wesentliche beschränken. Wie wir stillosem Konsum bewusstes Genießen entgegensetzen können, zeigt er unterhaltsam und selbstironisch in diesem Buch.“

Das Buch ist insgesamt eine unterhaltsame, aber auch lehrreiche Lektüre. Der Schreibstil ist erfrischend und der Autor ist sich um keinen Witz verlegen. Man lernt fast unbewusst Fakten zur persönlichen Nachhaltigkeit, in verschiedenen Bereich – Umwelt, E-Mobilität, innovative Stadt-Konzepte. Das Buch ist insgesamt eine kurzweilige Lektüre, die man auch zwischendurch schnell mal lesen kann.

Was ich über das Buch denke?

Zitate

„Wir müssen Energie verbrauchen. Das unterscheidet uns von toter Materie. Energie zu verbrauchen ist also eine gute Sache, jedenfalls wenn man das Leben für eine gute Sache hält. Wir wollen Energie verbrauchen. Wie wollen sie nur nicht verschwenden.“ – Bjarke Ingels
„Kopenhagen vermittelt einen Eindruck davon, wie es in ganz Europa bald aussieht, wenn die grüne Wende wirklich geschafft ist.“ – Alexander von Schönburg
„Stellt man die Natur auf einen Sockel, entfernt man sich noch weiter von ihr und macht so aus Natur erst recht Kultur.“- Alexander von Schönburg

Für wen relevant?

Dieses Sachbuch kann eigentlich jede*r lesen. Es gibt Grundlagen mit auf den Weg zu den Themen Umwelt- und Klimaschutz; aber das ist nicht alles. Hier lernen wir noch einmal eine andere Perspektive kennen. Was genau können wir im Alltag ändern? Welche innovativen Ansätze gibt es in der nachhaltigen Entwicklung? Dieses Sachbuch ist auf jeden Fall eine kleine aber feine Empfehlung für zwischendurch. 

Zum Autor

Alexander von Schönburg, geboren 1969, arbeitet als Journalist und ist gleichzeitig Chef eines einst bedeutenden Adelsgeschlechts. Er war Redakteur der FAZ und Chefredakteur von Park Avenue, seit 2009 schreibt er für BILD. Seine anderen Bücher sind „Die Kunst des stilvollen Verarmens“ (2005), „Das Lexikon der überflüssigen Dinge“ (2006), „Alles, was Sie schon immer über Könige wissen wollten, aber nie zu fragen wagten“ (2008), „Smalltalk“ (2015) und „Weltgeschichte to go“ (2016) Momentan lebt er mit seiner Familie in Berlin.

Lessons!!!

  • „Hedonistic Sustainability“– wenn man Gebäude nicht mehr als Strukturen einer Stadt betrachtet, sondern als eigene Ökosysteme – hierzu gibt es dem spannenden TED-Talk von Bjarke Ingels zu Hedonistic Sustainability
  • Das Buch hat mir außerdem gezeigt, wie weit andere Städte schon sind, wenn es um Nachhaltigkeit und innovative Stadtkonzepte geht. Insbesondere Kopenhagen ist ein Vorreiter in diesem Punkten, durch seine Fahrrad-Kultur und die die vielen Querdenker der Stadt.
  • Bjarke Ingels – Vor diesem Buch sagte mir der dänische Architekt rein gar nichts. Jetzt durfte ich ihn durch sein Konzept „Hedonistic Sustainability“ kennen lernen und muss sagen: Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht,  Städte nachhaltig zu gestalten.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. babs

    Ganz toll Elena ♥ bin stolz

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